Markierung: Nr. 60
Wanderzeit: 2,5 Std.
Strecke: 6,1 km
Einkehrmöglichkeiten: Thurmansbang
Steigungen: 384 – 501 m
Ausgangspunkt ist die Wandertafel vor dem Tourismusbüro. Der Rundweg strebt zunächst talwärts und hält sich an den Verlauf des Ginghartinger Baches bis man die denkmalgeschützte Ginghartinger Mühle erreicht, die bereits im Jahre 1574 in Urkunden erwähnt wird. Sie besteht aus einem Mühlenanwesen, dem Wohnhaus mit Getreidemühle - ein zweigeschossiger Granit- und Ziegelbau mit Giebelschrot - sowie der gesamten Mühlenausstattung und unterschlächtigem Wasserrad. Neben der Mühle befindet sich das sehr gut erhaltene Sägewerk, erbaut 1904, das von einem Wasserrad mit etwa 6 Meter Durchmesser betrieben wird. Die Mühle wurde erst im Jahre 2001 überholt und ist voll funktionsfähig. Die Kraft des Wassers treibt über hölzerne Zahnradkombinationen den gesamten Gattermechanismus und weitere Gerätschaften an. Zweifellos konnte hierein kleiner Teil unseres historischen Kulturerbes gerettet werden, denn wie heißt es doch: „Gottes Mühlen mahlen langsam, die irdischen bald aber gar nicht mehr.“ Unser Weg führt weiter bis zum alten E-Werk Zeisering, dem man bei dieser Gelegenheit auf jeden Fall einen Besuch abstatten sollte. Wo Bach und Weg den Wald verlassen, belegt die markierte Route den Fahrweg von Lindberg Richtung Gingharting, schwenkt aber vor Erreichen des Dorfes rechts ab, nach Thurmansbang zurück.