Markierung: Zusammenfluss der Ilz u. Ohe mit Baumstamm
Wanderzeit: ca. 6 Stunden
Strecke: 17,5 km
Ausgangsort: jeweils Parkplatz beim Schloss Fürsteneck,
beim Bachlhof in Atzldorf sowie in der Schrottenbaummühle
Einkehrmöglichkeiten: Fürsteneck, Atzldorf, Schrottenbaummühle
Steigungen: leicht
Einstiegstellen für die Rundwanderung: Parkplätze beim Schloss Fürsteneck, am Bachlhof in Atzldorf sowie an der Schrottenbaummühle.
Im Folgenden wird die Gesamtstrecke entgegen dem Uhrzeigersinn mit dem Ausgangspunkt Schloss Fürsteneck beschrieben. Ab hier bringt der Weg einen Vorgeschmack auf die noch zu erwartende Wildheit des Ohetals. Entlang der Südfassade der Schlossanlage steigen wir auf einem kleinen Steig mit einer drahtseilgesicherten Felsstufe ab zur Wolfsteiner Ohe. Am Fluss erreicht man am Fuß des Burgfelsens die Fürstenecker Triftsperre. Nach einigen hundert Meter passiert man die Wiesmühle. Auf einem kleinen Sträßchen durch die Wiesmühle kommt man bald nach Ohbruck. Jenseits der Straßenbrücke befindet man sich bereits auf Gebiet des Landkreises Passau. Bei der Querung des Bahngleises rechts sieht man die Einfahrt des Tunnels Fürsteneck I. Links kommt man zum alten Bahnhofsgebäude mit Lagerhaus. Parallel zum Bahndamm biegt der Wanderweg in des Tal des Osterbachs ein, einem Nebenfluss der Wolfsteiner Ohe, der im Gebiet des Dreisessels entspringt. Auf der nahen Straßenbrücke überquert man den Bach und wandert am Waldrand links entlang, vorbei am alten Forsthaus zum großen Wiesenareal des ehemaligen Holzhofs. Am nördlichen Rand erreicht man auf einem kurzen Stichweg den Rastplatz Holzhof. Am Fuß des Bahndammes verläuft unser Weg südwärts zum kleinen Steg rechts über die Ohe. Er führt zurück auf Fürstenecker Gemeindegebiet und dann flussaufwärts auf dem Uferweg nach Norden zur Wilhelmsreuter Triftsperre. Weiter geht’s auf Holzfuhrwegen und engen Steigen, die immer mehr den wilden Charakter dieses Tales erschließen. Nach dem kleinen E-Werk Loizersdorf führt der Weg am Zulaufkanal entlang zum Stauwehr, dort links über die Kanalschotte und weiter auf einem in den Steilhang gebauten Steig. Hier hat man einen wunderbaren Einblick in die Naturlandschaft der Ohe. Man verlässt das Tal bergauf in Richtung Süden, später nach Westen. Von einer kleinen Straße kommend biegt man bald rechts in einen Feldweg ein. Er führt in weitem Bogen mit herrlichen Ausblicken auf den Atzldorfer Berg – mit 487m der höchste Punkt der Wanderung. Von dort kommt man zum Bachlhof in Atzldorf. Der Wanderweg verlässt das Dorf dann auf der Hauptstraße und führt links auf einem Feldweg nach Schnürring. Am Dorfausgang geht’s rechts über eine Hauptstraße und dann links auf einen Feldweg. Man erreicht den Hochwegener Bach, wo in früheren Zeiten Gold gewaschen wurde. Über eine Brücke erreicht man den Hochwegener Steinbruch und wandert dann hinauf zum „Blauwasser“. Von hier fällt der Weg ins Tal der schwarzen Ilz ab. Links erreicht man die Schrottenbaummühle. Auf einem bequemen Weg schlendert man auf dem linken Ufer entlang durch eine eindrucksvolle Flusslandschaft Ilz-abwärts und erreicht die Schönberger Triftsperre. Von hier aus ist der Zusammenfluss von Ilz und Wolfsteiner Ohe zu sehen – der tiefste Punkt der Wanderung. Ohe-aufwärts kommt man auf einem waldgesäumten Steig hinauf zum Ausgangs- und Endpunkt Schloss Fürsteneck.